23.04.1859 in Detmold - 19.08.1942 im Konzentrationslager Theresienstadt
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Ehefrau: Lina Michaelis-Jena, geb. Kastanienbaum aus Külskeim i. Baden (30.03.1870-10.05.1936)
Tochter: Rosi Grünewald, geb. Michaelis-Jena
Beruf: Kaufmann, Commis

 

WOHNORTE
10.08.1902 Detmold, Woldemarstr. 8 b. Retzlaff
26.03.1912 Sachsenstr. 4 b. Haesler
10.10.1931 Detmold, Sedanstr. 4
23.03.1936 nach Herford, Kirchgasse 4 abgemeldet

 

Laut Zeitzeugenaussagen war Hermann Michaelis-Jena ein guter Graphiker und Zeichner, der sich u. a. der Malerei von Thora-Rollen widmete. 1936 zog er zusammen mit seiner Frau zu ihrem Schwiegersohn Robert Grünewald nach Herford.
Am 28. Juli 1942 wurde er und seine Frau nach Theresienstadt "abgemeldet". Mit dem Transport Nr. XI/1 wurden sie über Bielefeld nach Theresienstadt deportiert. Dort starb er nur wenige Wochen später.

Auch Lina Michaelis-Jena kam in Theresienstadt um.

   

QUELLEN: StdA DT MK; KAH, StdA Herford; Wolfgang Heinemann, Herford; Beit Theresienstadt

WEITERE QUELLEN: LZ , 25.04.1903: Geburtsanzeige einer Tochter von Hermann M.-J. und Frau Lina geb. Kastanienbaum (24.04.1903)

LITERATUR: Brade (1998)

 

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DOKUMENTE

 

Dokument 1

Einwohnermeldekarte von Hermann Michaelis-Jena (StdA DT MK)

 

Dokument 2

Einwohnermeldekarte von Hermann, Lina und Rosi Michaelis-Jena (StdA DT MK)

 

Dokument 3

Gedicht Michaelis-Jena
(KAH StdA Herford Slg. Q 63)

 

   
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