C_Biographien

geb. 31.03.1888 in Detmold
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Eltern: Theodora Meyer, geb. Meyer (30.07.1861 - 1915) aus Oerlinghausen und Eduard Meyer, Pferdehändler aus Herford
Geschwister: Carl Meyer (geb. 25.03. 1882 in Herford, gest. in Bolivien), Dr. jur. Gustav Meyer (06.06.1884 in Herford - 19.05.1944 in Theresienstadt), Rudolf Meyer (07.08.1886 in Detmold - 23.08.1914, vermutlich gefallen), Dr. Max Meyer (geb. 28.05.1890 in Herford), Johann Georg Meyer (geb. 13.05.1893 in Herford), Ruth Meyer (geb. 26.04.1896 in Detmold?)
Ehemann: Salomon Cohn
Neffe: Erich Adolf Cohn
Weitere Verwandte: Hedwig Cohn, geb. Rosenthal (geb. 06.01.1885 in Wiesbaden)
Beruf: Hausfrau

 

WOHNORTE
Detmold, Werrestr. 2
Siegen
Nizza, 105 PDE des Anglais

 

 

Lina Cohn wurde in Detmold in eine große Familie geboren. Aufgrund der Quellenlage ist lediglich bekannt, dass sie aus Nizza kommend am 5. März 1944 mit dem Transport Nr. 70 im Sammel- und Durchgangslager Drancy mit der Nummer 16374 registriert wurde. Am 27. März 1944 wurde Lina Cohn nach Auschwitz deportiert. Dort verlieren sich ihre Spuren. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt.

Ihr Bruder Gustav wurde zusammen mit seiner Frau Therese, geb. Melchior mit dem Transport XI/2 Nr. 26 und 27 am 12. Mai 1943 nach Theresienstadt deportiert. Gustav Meyer kam dort am 15. Mai 1944 um.

   

 

QUELLEN: LAV NRW OWL P 3|4 Nr. 900; StdA Siegen; Archiv und Museum der Gedenkstätte Auschwitz; www.ushmm.org; Rainer Ebel, Oerlinghausen; Arolsen Archives

 

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DOKUMENTE

Dokument 1

Inhaftierungsbescheinigung für Lina Cohn durch das Internationale Rote Kreuz, 13.01.1964 (Auszug a. d. Korrespondenzakte , 6.3.3.2-108262229, ITS Digital Archive, Arolsen Archives)

geb. 05.07.1898 in Detmold
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Eltern: Albert Examus und Clara Examus, geb. Meyer
Ehemann: Alfred Cohnheim (geb. 5.10.1889 in Gleidingen)
Söhne: Fritz Cohnheim (geb. 14.08.1923 in Hannover), Hans-Werner Cohnheim (geb. 12.05.1926 in Gleidingen)

 

WOHNORTE
13.08.1923 Gleidingen Krs. Hildesheim, Ellernstr. 16
seit 1939 Gleidingen, Haus Nr. 138 (heute Hildesheimer Str. 563) gemeldet
Hannover, Wunstorfer Landstr. 1

 

Alice Examus, verh. Cohnheim wurde in Detmold geboren, ihr Lebensmittelpunkt war jedoch seit ihrer Heirat mit Alfred Cohnheim und der Familiengründung Gleidingen. Ihre Familie lebte dort vom Viehhandel.
Ihre Fluchtvorhaben in die USA, nach Palästina oder Bolivien konnten nicht realisiert werden. Alice Cohnheim wurde in eines der sog. Judenhäuser - Israelitische Gartenbauschule, Wunstorfer Landstraße in Ahlem - eingewiesen. Am 26. März 1942 wurde sie von dort in das Ghetto Trawniki deportiert.
Alice Cohnheim und auch ihre beiden Söhne wurden für tot erklärt. Als amtliches Todesdatum wurde der 31. Dezember 1945 festgesetzt.

   

QUELLEN: LAV NRW OWL D 87 Nr. 15; StdA Hannover; StdA Hildesheim; Stadt Laatzen; ITS

 

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DOKUMENTE

 

Dokument 1

Karteikarte von Alice Cohnheim

 

Dokument 2

Auszug aus der Korrespondenz zu Alice Cohnheim

 

   
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