geb. 07.01.1933 in Nieheim/Höxter
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Eltern: Leo Grawi und Johanna Grawi, geb. Kann
Beruf: Schülerin

 

WOHNORTE
Nieheim/Höxter
Detmold:
23.04.1939 Lange Str. 36 bei Kauders
02.11.1939 Paulinenstr. 6
30.03.1942 nach Nieheim/Höxter abgemeldet

Auf der Einwohnermeldekarte der Stadt Detmold findet sich der Vermerk "Beide Großelternteile sind Volljuden".

 

Ilse Grawi (auch: Gravi) besuchte die jüdische Schule in der Gartenstraße 6 in Detmold. In den Meldeunterlagen der Stadt Detmold findet sich die Berufsbezeichnung "Schulkind". Am 30. März 1942 wurde sie nach Warschau deportiert.

Ilse Grawi wurde für tot erklärt. Als amtliches Todesdatum wurde der 8. Mai 1945 festgesetzt.

   

QUELLEN: StdA DT MK; LAV NRW OWL D 87 Nr. 15; ITS

LITERATUR: Müller (1992), Müller (2008)



 

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Portrait: GRAVI, Ilse

Ilse Grawi (Ausschnitt), o.J. (StdA DT DT V 19 Nr. 176)

 

DOKUMENTE

 

Dokument 1

Einwohnermeldekarte von Ilse Grawi (StdA DT MK)

 

   
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