Gudrun Mitschke-Buchholz
Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold

 

 

In der jüdischen Tradition heißt es, dass es ein Mensch zweimal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. Das zweite Mal, wenn der Name des Toten zum letzten Mal gesagt, gelesen oder gedacht wird, fünfzig oder hundert oder vierhundert Jahre später. Erst dann ist der Betroffene wirklich verschwunden, aus dem irdischen Leben gestrichen.

 

                                                             in: Simon Stranger, Vergesst unsere Namen nicht (2019)

 

 

Ich lebe, weil du dich erinnerst.

                                                             Dunya Breur (1987)

 

 

 

 

Zu folgenden bislang nicht genannten, neu erforschten Betroffenen sind hier nun Beiträge zu finden. Es sind die ersten von mindestens vierzig neuen Kurzbiographien.


Else BESEN

Martha BEUNE

Anton BRAUN

Lina COHN

Julius EXAMUS

Edith FRANKENBERG

Siegwart FRANKENSTEIN

Hermann FROMME

Bertha GERSON

Robert HEINE

Irma KLESTADT

Otto LANDWEHR

Erika LEVY

Walter LÜCKERT

Emma PLAUT

Sally RIES

Carl SALOMON

Leo SILBERBERG

Julius WOLFF

 

Sie alle sind nun Teil der öffentlichen Erinnerung.

Detmold, im Oktober 2020

 

 

 

Stand: Oktober 2020

   

Eine Internetseite der

 

www.GfCJZ-Lippe.de 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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