Gudrun Mitschke-Buchholz
Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold

 

 

 

Im Detmolder Gedenkbuch sind Betroffene aller Opfergruppen verzeichnet. So auch Menschen, die wegen ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen verfolgt wurden. Ab 1939 und inoffiziell bis zum Kriegsende wurden etwa 200.000 Menschen im Zusammenhang des euphemistisch "Euthanasie" oder "Gnadentod" genannten systematischen Ermordungsprogramm durch Vergasung, Giftinjektionen oder gezielte Mangelernährung getötet. Die Utopie der Menschenzüchtung mit dem Ziel einer Gesellschaft ohne kranke und behinderte Menschen führte zu einer willkürlichen und gegenmenschlichen Einteilung von "lebensunwertem" und "lebenswertem" Leben. Auch diese Opferguppe, die Schwächsten und Wehrlosesten einer Gesellschaft, deren Behandlung und Umgang das Wesen und die Strukturen einer Gesellschaft dokumentieren und offenlegen, wird hier in den Blick genommen. Zu ihnen zählen


Emil Bojahr

Theodor Hornung und

Hans Stephan.

 

Ihnen gehört unser ehrendes Gedenken.

 

 

 

 

 

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Stand: September 2021

   

Eine Internetseite der

 

www.GfCJZ-Lippe.de 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

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Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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